Location Sortiment / Online-Shop Mail Chronik des Tee-Contor und der Colonnaden

COLONNADEN TEE CONTOR
Hier findet sich alles, was das Herz des Teefreundes begehrt.

Was hat die Insel Sylt mit dem COLONNADEN TEE CONTOR zu tun?
Nun die Insel Sylt gilt bekanntlich als wichtige „Erholungswiese“ Hamburgs. Nahe-liegend, dass sich 1996 das bekannte Sylter Teekontor auch in Hamburgs guter Stube , den Colonnaden niederließ.

Was seinerzeit als Sylter Teekontor Janssen begann, wird seit zwei Jahren unter neuem Namen „COLONNADEN TEE CONTOR“ Inh. Peter Edelmann erfolgreich weitergeführt.

COLONNADEN TEE CONTOR steht für hohe Qualität zu stabilen Preisen, importfrischer Ware von bevorzugt bio-organisch bewirtschafteten Plantagen aus aller Welt oder solchen Pflückungen, die vor Kontraktabschluß auf mögliche Rückstände untersucht werden.

Informationen zum Tee steht für das COLONNADEN TEE CONTOR an vorderster Stelle. Auf jeder Dose und Tüte finden sich statt liebloser Nummern ausführliche gebrauchs- und warenkundliche Hinweise. Alle 250 Teespezialitäten werden, zur Freude vieler Büroangestellter- die über die
Mittagspause schnell mal einen guten Tee genießen möchten- minutenschnell zur Probe aufgebrüht.

COLONNADEN TEE CONTOR hat viel zu bieten:
  • Grüner Tee (mit vielen Raritäten), Oolongtee, Schwarzer Tee,
    Kräuter
  • und Früchtetee, Rooibos
  • und Honybushtee
  • Nützliches Teezubehör
  • Original Bunzlauer Töpferwaren
  • Teepräsente und Lieferservice
  • Tee-Seminare finden in regelmäßigen Abständen mit Teeverkostung im Laden statt.
    Termine auf Anfrage
  • Probeausschank
  • jede Woche wechselnder Probeausschank
  • Tee to go
  • Tee des Monats
    jeden Monat finden Sie eine Teesorte im Angebot
Geschichte der Colonnaden:

Zu Beginn des neuen Jahrtausends feierten die Colonnaden ihren 125igsten Geburtstag. Daß sie dabei- in weiten Teilen- so gut erhalten, frisch und gepflegt aussehen, ist nicht zuletzt den kunstsinnigen Bürgern dieser Stadt zu verdanken, die sich öffentlich im Denkmalrat der freien und Hansestadt Hamburg engagieren.

Vor 30 Jahren hatte dieser beschlossen, die Colonnaden zur Eintragung in die Denkmalliste vorzuschlagen, denn diese sind vor allem in ihrem ersten Abschnitt zwischen Neuem Jungfernstieg und Großer Theaterstraße das einzige Beispiel einer weltstädtischen, auf beiden Straßenseiten erhaltenen, völlig unveränderten Architektur der sogenannten Gründerzeit.

Noch bis ins 17.Jahrhundert hinein war das Viertel Teil des vorstädtischen Gebiets, d.h. außerhalb der Stadtmauer. Hier lagen die Bleichen und Gerbereien, die Gärtnereien und zahlreiche handwerkliche Arbeitsplätze (Ziegeleien, Zimmereibetriebe)

Durch die Erweiterung und Modernisierung der Befestigungsanlagen (Wallring) durch den Festungs-Baumeister Johann van Valckenbergh wurden auch die westlich vorgelagerten handwerklichen Betriebe umschlossen und aufgrund des einsetzenden starken Bevölkerungsstroms entwickelten sich in dieser geschützten Zone bebaute Wohnquartiere. Ein Viertel der sogenannten „Neustadt“- heute durch Gänsemarkt, Dammtorstraße, Esplanade und Neuer Jungfernstieg begrenzt- behielt lange eine von der übrigen Neustadt völlig verschiedene Bebauungsstruktur. Es war nur dünn besiedelt.

Vom Gänsemarkt aus zugänglich war der Opernhof mit dem 1677 gegründeten Opernhaus aus Holz, das 1765 durch einen Neubau ersetzt wurde. Viele damals berühmte Gärten lagen in diesem Viertel, so der Böckmannsche und der Bueksche. Die Wohnbebauung lag bereits am erschlossenen westlichen und südlichen Rand des Viertels an Dammtorstraße und Gänsemarkt.

Nach der französichen Besatzungszeit und den Befreiungskriegen verlor der Wallring als Befestigung an Bedeutung. Dies gab der Stadt Hamburg und ihrem ersten Baudirektor Carl Wimmel die Möglichkeit einen Teil der Befestigung zu schleifen und auf dem erweiterten freien Gelände 1827-1830 eine Lindenallee (Esplanade) anzulegen. Von der einheitlichen klassizistischen Bebauung künden heute nur noch einige Reste.

Diese deutliche Veränderung des nördliche Randes durch eine in einem Zuge bebaute Prachtstraße führte sicherlich zu einer Aufwertung des Viertels. Daher nahm das Interesse zur Errichtung von Wohnhäusern in der bevorzugten Lage weiter zu. In kurzer Folge wurden neue Straßen zur inneren Erschließung des Viertels angelegt, die Freiflächen parzelliert und als Baugrundstücke verkauft oder selbst bebaut, denn nicht der Staat sondern freie Unternehmer waren die Träger dieser Maßnahmen, wie u.a. Ernst und Adolf Wex, unter deren Führung die Straße Colonnaden 1876-77als direkte Verbindung von Jungfernstieg und Dammtor, vor allem aber zur Erschließung von unbebauten Hofflächen angelegt wurde. Bis 1879 wurden die Colonnaden mit herrschaftlichen Etagenhäusern bebaut.

1974-77 wurde die Colonnaden zur Fußgängerzone umgestaltet.

Quelle: Colonnaden Teelegraph
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